Montag, 27. Januar 2014

Camps

Da in den ersten Ferientagen ja eher wenig passiert ist, habe ich mich nun entschieden mal wieder etwas mehr zu unternehmen.
So kam es, dass ich an dem schuleigenen Camp teilgenommen habe. Über 100 Schulen nahmen teil, mit jeweils entweder 8, 16, 24 oder 32 Schülern. Das Camp fand in unserer Schule statt. Es war unglaublich, wie groß das alles war. Ein großes Stück unseres Schulhofs wurde abgezäunt und sehr, sehr viele Zelte auf diesen Bereich gestellt. Als Helfer wurden einfach die Schüler meiner Schule genommen, die das auch freiwillig gerne gemacht haben, da sie so viele neue Leute kennenlernen durften und somit auch mal was unternehmen konnten. Waschbecken wurden überall aufgestellt und geduscht wurde, ja ihr lest richtig, auf den Toiletten. Das habe ich einmal in meinem Leben gemacht, und das war es auch erst einmal für eine möglichst lange Zeit, das hoffe ich zumindest. Da ich ja die schüler unserer Schule kannte durfte ich mich  auch immer bei dem etwas besseren und auswahlreicheren Essen bedienen.
Es hat super Spaß gemacht, aber leider war ich nur die ersten beiden, der insgesamt 5 Tage dort. Am ersten Abend gab es eine Aufführung und am nächsten Morgen durften wir um 5:45 aufstehen, beim Morgenappell anwesend sein, frühstücken und danach an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen. Achja, ich muss noch erwähnen, dass wir in der Nacht unter 10 Grad hatten. Das klingt nicht so wenig, doch wenn du schon seit dem Sommer hier bist, dann merkst du, dann fühlt sich das so wie Minusgrade in Deutschland an. Ehrlich.
Da ich nicht verstanden habe, was es zur Auswahl gab, habe ich einfach der Lehrerin gesagt, sie solle doch bitte einfach irgendetwas ankreuzen. So bin ich dann im Kochkurs gelandet und wir haben eine Art Pancake-Burger gemacht.
Außerdem habe ich noch den taiwanesische Bildungsminister getroffen und mich kurz mit ihm unterhalten, da er auch für einen Tag bei dem camp war. Er war sehr nett, sprach fließend Englisch (Definitiv eine Seltenheit hier) und hat mir zum Schluss noch seine Visitenkarte gegeben und gefragt, ob ich ihm nicht eine E-mail schreiben möchte.


























Nach dem Mittagessen gegen 12 bin ich auch schon wieder nach Hause gefahren. Dort habe ich mich etwas ausgeruht, denn schon am nächsten Tag ging es zum "RYLA-Camp".

Das "RYLA-Camp" ist eine von Rotary organisierte Veranstaltung über 1,5 Tage. Teilgenommen haben alle Austauschschüler und viele taiwanesische Jugendliche. Ob sie auch mal Austauschschüler waren, spielt keine Rolle. Wir haben 2 Tänze gelernt und an anderen Aktivitäten teilgenommen. Vor allem aber natürlich die anderen Austauschschüler wiedergesehen, mal wieder Englisch gesprochen und viel gelacht. Im Großen und Ganzen eine gelungene Veranstaltung, bei der alle viel Spaß hatten.









Jedoch wurde auch an diese beiden Tagen um 6:30 aufgestanden, das das Camp früh anfing und es auch am nächsten Morgen sehr früh weiterging. Jetzt bin ich dementsprechend müde und erschöpft. Also werde ich mich die nächsten Tage wieder etwas asuruhen, bevor es mit meiner Familie zusammen in den Osten Taiwans geht.
Bis dann, euer Leos!:)

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